ANIMMED

ANIMMED – Anwendungszentrum für Intelligente Maschinen in der Medizintechnik

Mit dem ANIMMED – Anwendungszentrum für Intelligente Maschinen in der Medizintechnik haben die Fraunhofer IPA Abteilung »Klinische Gesundheitstechnologien« und das Heinrich-Lanz-Zentrum für Digitale Gesundheit eine Anlaufstelle für kleine und mittelständische Medizintechnikunternehmen (KMUs) in Baden-Württemberg geschaffen. Diese haben dort die Möglichkeit, Methoden der Künstlichen Intelligenz (KI) zur Weiter- oder Neuentwicklung ihrer Produkte zu nutzen. Sie können sich dabei von KI-Expertinnen und Experten der Fraunhofer IPA Abteilung und des Heinrich-Lanz-Zentrums persönlich beraten lassen. Des Weiteren werden Technologietrainings, klinische Anwendungs- und Machbarkeitsuntersuchungen und viele weitere Services angeboten.

Die enge Vernetzung der Fraunhofer IPA Abteilung »Klinische Gesundheitstechnologien«, die zeitgleich das Mannheim Medical Transfer Center M²TC betreibt, und des Heinrich-Lanz-Zentrums, aber auch der weiteren Partner, wie der Universitätsmedizin Mannheim, bietet eine optimale Grundlage für eine schnelle operative Projektdurchführung.

Innovative Weiterentwicklung - mit KI

Eine innovative Weiterentwicklung ist den Unternehmen in allen Bereichen möglich - die Medizintechnik der Zukunft kann mithilfe Künstlicher Intelligenz auf ein neues Niveau gehoben werden. Um mögliche KI-Anwendungen zu veranschaulichen und zu zeigen, was bereits heute alles mit Medizintechnik möglich ist, wird im ANIMMED-Zentrum aktuell an mehreren Medizintechnik-Demonstratoren gearbeitet.

Ein Beispiel hierfür ist die Autonome Aorten-Arterien-Navigation, bei der sich ein Katheter-Roboter selbstständig durch menschliche Gefäße bewegt. Dieser kann beispielsweise bei der Behandlung, bzw. Vorbeugung von Schlaganfällen und Herzinfarkten eingesetzt werden. Ziel ist es, Behandlungszeiten deutlich zu verkürzen und gleichzeitig die Sicherheit solcher Eingriffe stark zu erhöhen.

Weitere Möglichkeiten der KI-Integration

Ein weiteres Beispiel ist der Intelligente Vitalmonitor, bei dem ein kontaktloser Atemsensor respiratorische und kardiologische Daten mit Methoden der Künstlichen Intelligenz misst und verarbeitet. Der Intelligente Vitalmonitor kann beispielsweise bei Beatmungsgeräten eingesetzt werden und eignet sich aufgrund einer besonders schonenden Beatmungsmethode insbesondere für die Beatmung frühgeborener Kinder.

Mehr Beispiele und weitere Informationen finden Sie auf der ANIMMED-Website: www.animmed.de

Dieses Projekt wird aus Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg im Rahmen des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg gefördert.

 

ANIMMED - Website

 

PRESSEINFORMATION

Artikel "Künstliche Intelligenz für die Medizintechnik" Juni 2020

 

Technologietransfer und Netzwerke

M²TC

In unserem Mannheim Medical Transfer Center stehen Industrie- und Forschungspartnern eine Infrastruktur zur Verfügung, in der neuartige Produkte in realistischen Szenarien trainiert werden können.